Ashtanga Yoga

Ashtanga Yoga

Ashtanga Yoga (oder genauer Ashtanga Vinayasa Yoga) wurde von dem verstorbenen Krishna
Pattabhi Jois seit den 1940er Jahren bis zu seinem Tod 2009 entwickelt und verbreitet.
Seine Schüler fanden in den 70er Jahren den Weg nach Mysore in Südindien, wo er in seinem
Haus einen kleinen Raum zur Schule freilegte, um die uns heute bekannte Abfolge des Ashtanga
Vinyasa System zu entwickeln. Von dort aus gelang das Yoga nach Amerika und in den europäschen
Raum. Stetig wachsend gibt es fast Weltweit in jeder Stadt Ashtangayogaschulen.

Jois entwickelte Ashtanga Yoga nicht nur als eine Sequenz von Haltungen, sondern etablierte das
Vinyasa Krama (Synchronisation von Atem und Bewegung, sowie der Schrittweise Aufbau der Yogapositionen) von seinem Lehrer Krishnamarcharya.
Außerdem kombinierte er die Serien neben den Haltungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama),
Zusammenziehen bestimmter innerer Muskelgruppen (Bandhas) und den Blickpunkten für den Focus (Dristis).

Sequenzen

Der Einstieg in die Ashtanga Praxis – ob Einsteiger oder Fortgeschrittener – ist immer der Sonnengruß
( 5 x Suryanamaskar A) und etwas Herausfordernder der zweite Sonnengruß (5 x Suryanamskar B).
Nach den Sonnengrüßen kommen die sechs Basishaltungen der Standpositionen. Diese
bleiben Bestandteil ausnahmslos jedweder Asanapraxis.

Sind die Sonnengrüße und die Basishaltungen gelernt ist der Körper jetzt gut vorbereitet
für Yoga Chikitsa was übersetzt soviel heißt wie Yogatherapie. Hier lernst du Schritt für
Schritt – nacheinander – die neuen Yogahaltungen, die durch tägliche oder regelmäßige
Yogapraxis den Körper reinigen und heilen.

Zu guter Letzt kommt am Ende noch die Abschluss-Sequenz mit 16 Positionen, die ebenso
Schritt für Schritt gelernt werden.

Baue dir mit Ashtanga Yoga ein inneres Fundament

Der Weg zur Selbsterkenntnis

Die stetig steigenden täglichen Beanspruchungen, die Corona Krise, das stecken bleiben im Hamsterrad, die nicht endende Betriebsamkeit, die Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Unsere Welt verändert sich gerade rasant und es kommen neue Herausforderungen auf jeden einzelnen von uns zu. Alle unsere äußeren Sicherheiten wanken, es wird Zeit sich ein stabiles inneres Fundament aufzubauen und das wesentliche im eigenen Leben zu verwirklichen (was immer das für jeden einzelnen bedeuten mag), wir können einen Teil unserer Lebens nebst unseren Genen, Veranlagungen und Sozialisierungen, selbst bestimmen. Ja, wir können uns dazu entscheiden, wie wir Leben und wer wir sein wollen („Was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmermehr) ist veraltet.

Wir können den wesentlichen Teil unseres Charakters selber bilden, auch wenn der Weg der Selbsterkenntnis mühsam und die Stimme leise ist, können wir durch die tägliche Yogapraxis, entgegen unserer spontanen Regungen der Lustlosigkeit, uns mit unserem Verstand dazu entscheiden diesen mühsamen Weg zu gehen, der am Ende ein Weg zum Glück, also der weg zum Herzen sein kann.

Patanjali

Die philosophische Grundlage des Ashtanga Yoga findet sich im „Yoga Sutra“. Es ist in vielen Übersetzungen mit Kommentaren erhältlich. Der westliche Indologie zufolge wurde das „Yoga Sutra“ zwischen 400 vor und 200 nach Christus geschrieben. Die Hindu Mythologie datiert es um ein vielfaches früher, um 10 000 vor Christus. Das „Yoga Sutra“ ist der wichtigste Text des klassischen Yoga.

Der Autor, Patanjali, sammelte und systematisierte die existierenden Techniken und das Wissen seiner Zeit in diesem Werk. Das Yoga Sutra definiert Yoga als „das zur Ruhe bringen der Gedanken“ (yogas chitta-vrittinirodha). Erst mit einem ruhigen Geist kann die wahre Natur des Seins erkannt werden. Um dieses Ziel zu erreichen beschreibt Patanjali einen Weg aus acht Stufen:

  1. Yama (Umgang mit anderen)
  2. Niyama (Umgang mit sich selbst)
  3. Asana (Position)
  4. Pranayama (Atemkontrolle)
  5. Pratyahara (Fasten mit den Sinnen)
  6. Dharana (Konzentration)
  7. Dhyana (Meditation)
  8. Samadhi (Selbsterfahrung)

Pure Lebensenergie.

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